Die Rechenbasis des Klimanotstandes

Seit Beginn der sechziger Jahre stellte Anton Schwarz sich als gesundheitsbewusster Naturdenker bei jeder Ölbrennerflamme immer wieder diese zwei Fragen: Warum macht uns beheizte Luft besonders von Zentralheizung krank und wie wird die Natur zukünftig auf den enormen Ölverbrauch durch Heizung (3.000-50.000 Liter pro Gebäude und Jahr), Industrie und Mobilität reagieren? Leider erhielt er in all diesen Jahren von den Wissenschaftlern keine schlüssige Antwort (außer ablehnende und bedeutungslose).

Ende der achtziger Jahre überreichte ihm sein Sohn Anton – ein Heizungstechniker – das HX-Diagramm aus dem Jahr 1892 von Richard Mollier. Es war als Ergänzung für seine Vorträge über gesundes Raumklima an seine Kunden (Heizungsinstallateure) gedacht.

Bei seinen genaueren Studien über das HX-Diagramm stellte Anton Schwarz überraschend fest, dass es eigentlich auch die Rechenbasis für das Naturklima ist. So entwickelte er daraus das HydroTherm-TRA Klimagesetz mit diversen Diagrammen (z. B. auch den KlimaFiebermesser).

Aus dem Klimafiebermesser lässt sich errechnen, dass eine globale Klimaerwärmung um einen Grad Celsius, den absoluten Wassergehalt im Luft-Wasserkreislauf um 7 Prozent anhebt – inkl. deutlich gesteigerter Wetterdynamik und Starkregenfällen (bis hin zu Unwettern und Naturkatastrophen).

Der sensible Luft-Ozean:

Der Luft-Wasser-Kreislauf ist ein sehr sensibles System (zwischen Erderwärmung und Erdabstrahlung), worauf die verschiedenen Klimaphasen basieren. Mit zunehmender Höhe und Kälte reduziert sich der Luft-Wassergehalt auf Null, wodurch die eintreffende Sonnenstrahlung die Erde nicht zu schnell erwärmen kann.

Durch die enorme Zunahme unseres flugorientierten Lebens steuern wir jedoch in eine komplett falsche Richtung! Wir “belasten” unseren lebenswichtigen, sensiblen Luft-Ozean (in ca. 10.000m Höhe wo noch nie ein Feuer gebrannt hat) mit enormer Wärmeenergie, Wasser, CO2 und Kerosin-Toxinen und verursachen dadurch zusätzlich eine unnatürliche verstärkte Luftdynamik mit Zunahme der Tornados und Orkane.


Shell-Diagramm: Anstieg des Weltenergiebedarfes von 1890 bis 2013
Shell-Diagramm: Anstieg des Weltenergiebedarfes von 1890 bis 2013

Die industrielle Revolution:

Bis zum Einsetzen der industriellen Revolution war das globale Klima von Menschen nur sehr geringfügig belastet (durch die Verbrennung von Holz und Kohle).  Laut dem Shell-Diagramm ist der weltweite Energieverbrauch durch den Menschen von 1890 bis 2010 um das 750-fache gestiegen.
Auf einen einzigen Blick lässt sich erkennen, welch unfassbares Ausmaß der Energiebedarf unserer mobilen Konsumgesellschaft heute bedarf! Es scheint also wenig verwunderlich, dass sich seit 150 Jahren das Weltklima drastisch verändert (siehe z.B. Aufzeichnungen Morteratsch Gletscher/CH). Durch den Brennstoff Öl und Gas beschleunigt sich die Weltwirtschaft von ca. 20 kmh auf 900 kmh Klimaerwärmung sowie die gesamte Wetterdynamik unseres Planeten!